Mit Performances wird auf Würzburgs Plätzen die stille Leere vertrieben, die seit der Coronakrise herrscht.

Am Freitag, 24. Juli, sind Künstler unter der Ägide der „zone.fluide“ zum dritten Mal in Würzburg unterwegs. Das Tanzraum-Ensemble besteht aus Jana Hartmann, Johannes Beck-Neckermann, Lisa Kuttner, Sophia Sendelbach, Helene Straube und Laura Wolf.

Tanzen als Quelle persönlicher LebensKunst und als PerformanceKunst leidet, wie alle Kunstsparten, unter „Physical Distance“ und Hygiene-Regeln. Tanzen als Bühnenkunst ist seit Monaten verschwunden – Bühnen bleiben immer noch geschlossen. Tanzen als Lebensunterhalt lässt sich nicht ins Homeoffice verlagern – freischaffende Künstler*innen leben am Existenzminimum. Tanzen als verbindendes Element der Gesellschaft ist immer noch nicht erlaubt – Abstand statt Nähe lautet die Devise.

Um diese „tanzsperre“ sichtbar zu machen und zu überwinden, bringt das Tanzensemble freitags „kurzPerformances“ auf Würzburger Plätze.

Geplant (anders als auf dem öffentlich verteilten Flyer vermerkt) ist folgender Ablauf: Ab 15 Uhr auf dem Unteren Markt. Danach geht es weiter auf den Domvorplatz, ehe die Performance in der Fußgängerzone Hofstraße (vor dem früheren CentralKino) endet.

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