Der Bildhauer und Zeichner Jürgen Hochmuth zeigt in einer Ausstellung seine Arbeiten.

Die Werke Hochmuths geben neue Einblicke in seine über Jahrzehnte hinweg entwickelte Motivsprache und erlauben Zugang in seine Schaffens- und Denkprozesse. Die enge Verknüpfung von Zeichnung, plastischen Objekten und neuerdings auch Malerei prägt die bildnerischen Projekte, die sich als „offene Systeme“ verstehen – zeitunabhängig, kontinuierlich, spielerisch und immer wieder neu wahrnehmbar.

Der Ausstellungstitel „Offene Systeme 2.0“ verweist auf die Präsentation von Werkgruppen, die schon 2010 in einer Ausstellung im „Spitäle“ gezeigt wurde. Die jetzige Ausstellung verdeutlicht die Kontinuität der Konzeption. Im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Jürgen Hochmuth steht das Motiv des Hauses, der dritten Haut des Menschen, variiert und erweitert durch verwandte Formen wie Dreieck oder Polygone, dessen unterschiedliche Facetten er aufgreift und in Beziehung zu den Befindlichkeiten des Menschen setzt. Das Prinzip der Serie zeigt dabei die Summe unerschöpflicher, kreativer Gedankenspiele.

Die Ausstellung kann noch bis Sonntag, 28. Juni 2020, im Spitäle an der Alten Mainbrücke in Würzburg der Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens (VKU) besichtigt werden. Es ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, 11 bis 20 Uhr (montags geschlossen). Es ist den Umständen der Zeit geschuldet, dass keine Vernissage stattfinden konnte.

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