Der Poetry Slam startet mit ungeahnten Neuerungen: Es sind gleich zwei Veranstaltungen geplant.

Die Corona-Zeit bringt eine Nachmittagsausgabe des Poetry Slam Würzburg. Da derzeit maximal 200 Zuschauer pro Veranstaltung in der Posthalle zugelassen sind, kommen endlich diejenigen auf ihre Kosten, die abends früh ins Bett wollen. Am Sonntag, 11. Oktober 2020, findet der Poetry Slam zweimal statt, um 17 Uhr und um 20.15 Uhr. Im November gibt es keine Ausgabe statt.

Als Featured Artist kommt Robert Alan aus Würzburg am Piano. Die Moderation übernimmt Christian Ritter aus Berlin. Im Line-Up stehen zudem Max Osswald (München), Tabea Schleier (Würzburg), Lenny Felling (Mainz), Anna Teufel (Nürnberg), Yannik Ambrusits (Würzburg) – und damit unter anderem die beiden Sieger der Sommerslams und ein bayerischer Meister. Das Publikum entscheidet über Finaleinzug, Sieg und Niederlage.

Gruppen von bis zu sechs Personen können sich einen Stehtisch im Lounge-Bereich buchen, Einzelpersonen und Pärchen erwartet die warme Plastikschale der vorderen Sitzreihen. Die Veranstaltung findet ohne Pause statt, für die kleine Erfrischung zwischendurch bleibt die Theke stets geöffnet. Tickets müssen im Vorverkauf erworben werden, es gibt keine Abendkasse. Der Mund-Nase-Schutz ist am Platz nicht erforderlich, bei Bewegung in der Halle aber Pflicht. Die Tradition der mitgebrachten Preise und der Preiskollekte wird hygienebedingt für beendet erklärt.

Der Poetry Slam wird jetzt gefördert durch die Stadt Würzburg.

Tickets gibt es für 15 Euro zzgl. Gebühren. Diese sind nur über den Vorverkauf zu erwerben. Einlass für den Poetry Slam am Nachmittag ist um 16 Uhr, Beginn 17 Uhr, Ende 18.45 Uhr. Für die Abendveranstaltung ist der Einlass ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Ende 22 Uhr.