Konzert im Kulturspeicher am 15. Oktober 2020 mit Kolja Lessing und  Christina Töws.

Am Donnerstag, 15. Oktober 2020, findet um 19.30 Uhr im Kulturspeicher ein Konzert mit Kolja Lessing (Klavier, Moderation) und Christina Töws (Violine, Gesang) statt. Die Beiden begeben sich auf eine klingende Spurensuche nach jüdischen Komponisten in Würzburg.

Das Konzert wird vom Freundeskreis Kulturspeicher organisiert und wird von der der Dwight-und-Ursula Mamlok- Stiftung (Berlin) unterstützt.

Wegen der besonderen Corona-Sicherheitsmaßnahmen sind nur Kartenreservierungen für maximal 50 Besucher möglich. Hierzu bitte per E-Mail unter Angabe der Telefonnummer anmelden: musik@freundeskreis-kulturspeicher.de oder online registrieren: www.freundeskreis-kulturspeicher.de
Es ist keine Abendkasse möglich.

 

 

Kolja Lessing ist eine vielseitige und außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit. Als Geiger, Pianist, Komponist, Musikforscher und Pädagoge gibt er dem Musikleben seit über dreißig Jahren wertvolle Impulse. Mit seinem Gespür für Qualität entdeckt er immer wieder vergessene und vernachlässigte Musik abseits des Standardrepertoires. Sein besonderes Engagement gilt dem Schaffen der in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten Künstler.

Christina Töws wurde 1992 in eine Musikerfamilie hineingeboren. Musik war immer ihre große Leidenschaft. In Stuttgart wurde sie in ihrem Hauptfach Violine von Professor Kolja Lessing und im Fach Gesang von Bernhard Gärtner unterrichtet. Schon früh setzte sich Christina Töws mit dem Thema „Musik im Exil“ auseinander. Aufgrund ihrer herausragenden und vielfältigen Leistungen wurde ihr das Deutschland Stipendium zugesprochen.

Die Dwight-und-Ursula-Mamlok-Stiftung wurde nach dem Tod von Ursula Mamlok (1923 – 2016) eingerichtet. Es ist ihr Auftrag, das kompositorische Oeuvre Ursula Mamloks in Konzerten präsent zu halten und durch die Auslobung von Preisen und die Vergabe von Stipendien Musiker zu fördern, die sich in besonderer Weise um die Weiterentwicklung der modernen Musik und die Verbreitung von Ursula Mamloks Kompositionen verdient gemacht haben. Das Foto zeigt Ursula Mamlok (Foto: Simon Pauly).

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