Kurt Grimm und Jörg Künkel zeigen vom 4. bis zum 26. Juli 2020 Skulpturen und Malerei.

Am Samstag, 4. Juli 2020, eröffnet im Spitäle an der Alten Mainbrücke in Würzburg eine neue Ausstellung mit Werken von Kurt Grimm und Jörg Künkel. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 20 Uhr, montags geschlossen. Eine Ausstellungseröffnung kann leider nicht stattfinden, die beiden Künstler sind jedoch am ersten und letzten Ausstellungswochenende im Spitäle anzutreffen.

Kurt Grimm zeigt anlässlich des 60. Geburtstags seine neusten Arbeiten. Für den Würzburger Bildhauer ist, nach eigener Aussage, die Form nicht von Inhalt zu trennen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch in einer Zeit, in der oft von der „Belanglosigkeit“ in der Kunst gesprochen wird, ist es umso spannender, einem Künstler zu begegnen, der sein Werk aus einer Erfahrung heraus entwickelt, der sich durch langsames, diszipliniertes und geduldiges Vorgehen einer bestimmten Form bewusst wird, sie von allen Seiten beleuchtet, alle Ausdrucksmöglichkeiten überprüft, um dann zu entscheiden, ob diese Form mit einem inneren Sinnbild „wahrheitsgetreu“ übereinstimmt. Sein Material ist schwer – die gefühlte Leichtigkeit seiner Skulpturen aber ist groß. Seine rostbraunen, oft aus einfachsten Grundformen gestalteten Figuren künden davon, dass Masse nicht immer ins Gewicht fallen muss und Eisen eine erstaunlich organische Gestalt annehmen kann.

Im Gegensatz zu Kurt Grimm entstehen Jörg Künkels Arbeiten spontan aus einem Impuls heraus. Es gibt keine Skizzen oder Vorzeichnungen, meist nicht einmal eine konkrete Idee. Die Bilder entwickeln sich während des Arbeitsprozesses, bis eine Form gefunden ist, die für den Künstler Bestand hat. Auch wenn seine Malerei zahlreiche Hinweise und Zeichen enthält, geht es dem Künstler nicht um die Darstellung realer Inhalte. Der Betrachter soll sich auf die Werke einlassen und seine eigene Wahrnehmung nutzen, um die versteckten Botschaften zu entziffern.

Beide Künstler verbindet eine langjährige Freundschaft und viele gemeinsame Ausstellungen. Auch wenn sie ganz unterschiedlich zu Werke gehen, ergänzen sich ihre Arbeiten doch auf wunderbare Weise.

 

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