Die Würzburger Kulturszene will zeigen, dass sie trotz der massiven Corona-Einschränkungen noch am Leben ist.

„Kultur ausm Hut“ heißt ein vierwöchiges Sommerfestival, das vom 30. Juli bis 23. August auf dem Veranstaltungsgelände an der Umweltstation stattfinden wird. Das Theater am Neunerplatz, der Dachverband Freier Würzburger Kulturträger, die Jazzinitiative, die Aktion „Würzburg liest ein Buch“ und die Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens haben sich zusammengetan und ein breit gefächertes Kulturprogramm aus dem Hut gezaubert.

Literaturlesungen mit musikalischen Beiträgen, ein Ukulele-Workshop und Kabarett stehen auf dem Programm. Am Sonntagvormittag wird es jeweils Kinderprogramm geben. Wie die Veranstalter mitteilen, haben bereits zahlreiche hochkarätige Akteure aus dem Würzburger Kulturleben ihre Teilnahme zugesagt. Damit wollen die „Hutmacher“ die Vielgestaltigkeit der Würzburger Kulturlandschaft demonstrieren und vor allem auch auf die aktuelle Situation der Kulturszene aufmerksam machen.

Jeweils von Donnerstag bis Sonntag sind von 20 bis 21 Uhr eintrittsfreie einstündige Veranstaltungen auf der grünen Wiese geplant, die unter den gültigen
Corona-Vorschriften stattfinden. Das bedeutet, dass maximal 100 Personen auf das Gelände dürfen. Für sie werden von den Veranstaltern festgelegte Flächen zur Verfügung stehen. Essen und Getränke werden auf dem Veranstaltungsgelände nicht verkauft, können aber mitgebracht werden. Flaschen, Verpackungen etc. müssen von den Besuchern wieder mitgenommen werden.

Da kein Eintritt verlangt wird, werden die Besucher um Spenden gebeten, die den auftretenden Künstlern zugute kommen.

Das genaue Programm für die insgesamt 16 Veranstaltungstage wird in Kürze bekannt gegeben.