Ab Oktober lädt die Stadtbücherei Würzburg wieder zu einer neuen Saison voller Literaturbegegnungen ein.

Unter dem Motto „Von Heimat und KI“ bringen Autorinnen und Autoren aktuelle Romane und Sachbücher ins Lesecafé im Falkenhaus.

Den Auftakt macht am 1. Oktober Verena Kessler mit ihrem Roman Gym. In einer schillernden Fitnesswelt erzählt sie von Glanz und Oberflächen, kleinen Lügen und großen Obsessionen – clever, witzig und wild.

Am 9. Oktober folgt Till Raether mit Disko. Seine Geschichte führt ins München der 1970er Jahre, verknüpft die Welt der Diskomusik mit einer Familiengeschichte voller Geheimnisse aus den letzten Kriegstagen. Die Lesung wird von zwei Gebärdendolmetscherinnen begleitet.

Am 14. Oktober stellt Anne Sauer ihr Debüt Im Leben nebenan vor. Ihre Protagonistin erwacht plötzlich in einem völlig anderen Leben – eine Erzählung über verpasste Chancen, Entscheidungen und die Frage, wie selbstbestimmt wir wirklich sind.

Ein Höhepunkt ist am 29. Oktober die Lesung von Volker Weidermann. In Wenn ich eine Wolke wäre – Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens porträtiert er die Dichterin, die 1956 nach Berlin zurückkehrte und in Briefen zwischen Vertrautheit und Fremdheit rang.

Zum Abschluss am 20. November bringt Janosch Delcker mit Der Gedanken-Code ein hochaktuelles Thema auf die Bühne. Er beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz unser Denken entschlüsselt, welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben und wohin uns die Entwicklung von Gehirn-Computer-Schnittstellen führen könnte.

Alle Lesungen beginnen um 19:30 Uhr im Lesecafé der Stadtbücherei im Falkenhaus. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten gibt es in der Stadtbücherei, online per ePayment oder – sofern verfügbar – an der Abendkasse.

Foto: Anne Sauer, Tara Wolff