Bücherwürmer und Literaturfans aufgepasst: Mitmachen beim neuen Projekt „Literaturhaus Würzburg“!

„Würzburg ist reich an Kultur. Besonders im Bereich der Theater und Musik“, so heißt es bei Würzburgwiki. Es gibt eine Initiative in Würzburg, die der Meinung ist: „Da ist noch mehr drin.“ Würzburg ist eine Touristenstadt mit einem kulturinteressierten Publikum. In den vergangenen Jahren ist eine lebendige städtische Literaturszene gewachsen.

Deshalb sollte in Würzburg ein Haus für Gegenwartsliteratur entstehen, das sich den Herausforderungen der Gegenwart stellt. Unterschiedliche literarische und gesellschaftliche Positionen sollen zu Wort kommen. Das Literaturhaus Würzburg soll ein  Magnet sein, der Literaturbegeisterte anzieht und bindet. Die Idee dahinter ist ein geplantes Literaturhaus, das ein regelmäßiges, abwechslungsreiches, anspruchsvolles, internationales Veranstaltungsprogramm bietet. Es soll regionalen Autoren für Arbeitstreffen und Proben dienen. Ein literaturpädagogisches Programm soll für Nachwuchsförderung sorgen. Ein Café soll auch außerhalb der Veranstaltungen Gäste anlocken und das Literaturhaus zu einem neuen kulturellen Anziehungspunkt der Stadt machen. „Das ist unsere Vision“, schreiben die Initiatoren in einer E-Mail an die Redaktion.

Das Vorhaben unterstützen unter anderem die Würzburger Dr. Pia Beckmann, Anja Flicker, Antje Molz, Dr. Thomas Neumann, Daniel Osthoff, Dr. Christine Ott, Ulla Rottmann, Ulrike Schäfer, Alexandra Schönleben, Dr. Gunter Schunk und Elisabeth Stein-Salomon.

 

Informieren und Mitmachen
Wer wissen möchte, wie es weiter geht, kann sich gerne per E-Mail an die Initiative wenden: literaturhauswuerzburg@gmail.com Auch Menschen, die das Projekt unterstützen möchte, dürfen sich gerne melden. Nach der Coronazeit finden wieder regelmäßige Treffen der Initiatoren und ihrer Mitstreiter statt. jeden letzten Mittwoch im Monat im Johanniterbäck.

 

Hier geht’s zum Trailer für das Literaturhaus Würzburg:

 

Workshop im März 2020

Am 5. März 2020 traf sich im Dauthendey-Saal der Stadtbücherei Würzburg eine Gruppe von knapp 20 Teilnehmern zum „Workshop Literaturhaus Würzburg“. Der Nachmittag stand unter dem Thema: Wie offen soll ein Literaturhaus sein? Wie viel Avantgarde muss, wie viel Mainstream darf ein Literaturhaus leben? Wie populär muss, wie elitär darf ein Literaturhaus sein?

Neben den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, Elena Riedel (Arena Verlag), Claudia Jüngling und Dr. Regina Frisch (Moderation), waren eine Reihe der in Würzburg am literarischen und kulturellen Leben beteiligten Gruppen vertreten, unter anderem durch Anja Flicker (Stadtbücherei), Kathrin Jacobs (Kulturamt), Liese Stein-Salomon und Britta Kiersch (beide Buchhandel, Würzburg liest), Dr. Christine Ott (Universität/Kulturbeirat), Steffen Deeg (ehem. Cairo).

Sachverständiger Rat von auswärts kam von Anke Buettner, Leiterin der Münchner Monacensia, Janika Gelinek, einer Hälfte der Doppelspitze des Berliner Literaturhauses, Dr. Anton Knittel, Leiter des Literaturhaus Heilbronn (Eröffnung Juli 2020), und Prof. Dr. Christoph Bläsi von der Gutenberg Universität Mainz.

Für die Autoren sprachen in der Runde Dr. Burkhard Müller (Chemnitz), Krystyna Kuhn (Lohr, VS Bayern), Thomas Kastura (Bamberg, VS Bayern), Habel (Autorenkreis Würzburg), Florian Bötsch (Kollektive Literaturzeitschrift Würzburg) und Anton Maria Moser (Würzburg). Die bunte Mischung war Garant für einen interessanten Nachmittag mit vielen Anregungen für die Würzburger Akteure. Am Ende war man sich einig, dass die Türen eines Literaturhauses für alle weit offen stehen müssen.

Der Workshop wurde gefördert von mainLit – mainfränkisches Literaturfestival www.main-lit.de

 

Fotos vom Workshop

Weitere Informationen dazu finden Sie hier